Ausstieg aus der Atomenergie

Zurzeit sind noch acht Atomkraftwerk, in Deutschland, in Betrieb. Dort wir mit Hilfe von Kernspaltung Wärmeenergie gewonnen, die dann in Elektrizität umgewandelt wird. Reaktionen auf Kernebene sind deutlich effektiver als chemische Reaktionen, wie die Verbrennung von Kohle. Auch die CO2-Emissionen sprechen für das Atomkraftwerk, während ein Atomkraftwerk nur zehn bis 30 Gramm CO2 pro erzeugte Kilowattstunde ausstößt sind es bei einem Kohlekraftwerk zwischen 750-1000 g/kWh.

Doch bei Atomkraftwerken bleiben gefährliche Abfallstoffe zurück, meist radioaktives Uran. Diese Abfallstoffe sind hochgefährlich, denn Kontakt mit radioaktiven Stoffen, oder nur radioaktiv verseuchter Umgebung, ist lebensgefährlich. Aus diesem Grund wir schon lange der Ausstieg aus der Atomenergie gefordert

Das größte Problem, zurzeit ist, dass es auf der ganzen Welt kein sicheres Endlager für Atommüll gibt. Politiker und Wissenschaftler streiten sich darum, wo der Atommüll hin soll. Zwar beschloss die EU-Kommission eine Richtlinie, wonach bis 2015 alle der 14 EU-Staaten, die Kernenergie nutzen, ein Endlager gefunden haben müssen. Ob diese Richtlinie eingehalten werden kann ist jedoch fraglich.

Doch welche Alternativen gibt es? Die Kraftwerk, die Energie aus fossilen Brennstoffen gewinnen haben eine hohe CO2-Bilanz und sind damit, über kurz oder lang, nicht mehr tragbar.

Die einzige alternative stellen die erneuerbaren Energien da. Wind- oder Wasserkraft, sowie Solarenergie sind wohl die bekanntesten. Die erneuerbaren Energien haben eine geringe CO2-Bilanz und produzieren keine Abfallstoffe. Jedoch ist im Moment die Technik noch nicht weit genug, um auch nur annähernd den Energiebedarf mit erneuerbaren Energie zu decken. Ein guter Mix aus erneuerbaren Energien und fossilen Brennstoffen stellt aber eine gute Alternative zur Kernkraft da.

Vor allem der Vorfall in Fukushima hat gezeigt, wie gefährlich die Kernenergie ist. Und ein Ausstieg aus der Atomenergie ist der richtige Weg, doch müssten alle Staaten der Welt, oder zumindest eines Kontinents, mitziehen, damit die Gefahr wirklich gebannt ist.