Ringtausch-Tradition: Von Antike bis zur Gegenwart

Ringe besitzen eine lange Tradition. Scheinbar ist die Beständigkeit so alt wie der Wert des Goldes. Interessanterweise werden heute Ringe im Grundmaterial aus Gold gefertigt, sodass sich diese beiden Traditionen auch in einer sehr interessanten Art und Weise miteinander paaren. Wenn sich zwei Menschen darauf verständigen, den Bund fürs Leben einzugehen, gibt es verschiedene Arten, dies zu zeigen.

Zu einem großen Teil kommt dem Ringtausch eine hohe Bedeutung zu, wobei natürlich nicht alleinig dieses Symbol dafür verantwortlich ist. Der Ringtausch hat sich aber im Laufe der Zeit als symbolträchtigste Entwicklung etablieren können und steht heute als Höhepunkt einer jeden Trauung. Gerade bei einer kirchlichen Trauung kommt dem Ringtausch eine enorme Bedeutung zu und diese Tradition setzt sich bis in die Gegenwart fort. Wenn zwei Menschen heute heiraten wird aber der Zeremonie an sich auch ein hoher Wert beigefügt.

Auswahl der Ringe im kulturellen Kontext

Man trifft sich zu einem gemeinsamen Miteinander, um den schönsten Tag des Lebens zweier Menschen zu feiern. Dabei ist vor allem auch der kulturelle Aspekt sehr bedeutend. Auch in dieser Hinsicht hat es starke Veränderungen im Laufe der Zeit gegeben. Auch im kulturellen bzw. geografischen Kontext gibt es Eigenheiten, die es zu beachten gilt. Der Auswahl des Ringes wird dabei auch schon im Vorfeld eine große Bedeutung zugemessen. Man entscheidet sich schon sehr früh für eine Ring-Façon und wählt diesen heute sehr sorgfältig aus. Was sich aber im Laufe der Zeit verändert hat, spiegelt sich auch im gesamten kulturellen Kontext sehr stark wider. Menschen begannen, den Ring als Paar gemeinsam auszuwählen. In der Antike wurde der Ring als eine Art Mitgift betrachtet. Schon allein aus diesem Blickwinkel heraus lässt sich sehr gut erkennen, dass dieser Ring der Frau als gänzlich unbekannt galt. Er wurde als Überraschung überreicht und somit ohne das Mitwissen der Partnerin überreicht.

Es hat sich dieser Anteil sehr stark in der jüngsten Vergangenheit verändert. Diese Entwicklung hat sehr stark Einfluss genommen durch verschiedene frauenrechtliche Themengebiete. Nach diesem Prinzip wird auch der Tausch des Gelübdes betrachtet, denn viele kommerziell ausgerichtete Entwicklungen haben auf die Wahl des Ringes starken Einfluss genommen. Gerade Eheringe werden als ein starkes Symbol gesehen und in die Auswahl der richtigen Ringe wird viel Zeit, Energie und Geld investiert, um für den schönsten Tag im Leben zweier Menschen gerüstet zu sein.

Der Ehering als Symbol für Treue, Verbundenheit und hohen Wert

Man wählt Eheringe aus Gold für Männer und setzt vielleicht Diamantschliffe für Frauen hinzu. Dabei spart man aber nicht an Variationen, die es heute zu kaufen gibt. Man denke in diesem Zusammenhang nur an verschiedene Luxus-Eheringe für Männer, Luxus-Verlobungsringe für Frauen oder auch zahlreiche Accessoires, die in diesem Zusammenhang gekauft werden. Hier sind vorrangig einzigartige Trauringe für Männer oder schöne Damenbänder zu erwähnen. Um in die geschichtliche Entwicklung des Zeitverlaufs zurückzukehren, ist ein Schritt in die römische Zeit sehr treffend. Als nämlich der Kauf des Ringes viel später von den Römern übernommen wurde, bedeutete es eher Eigentum als Liebe. Damit hat man ebenso den materialen Wert assoziiert und nahm weniger Rücksicht auf die Gefühle dieser beiden Menschen.

Die Römer waren die ersten, die ihre Ringe aus Eisen herstellten und sie mit edlen Metallen verzierten. Damit war auch das Gefühl von Stärke und Beständigkeit zu sehen. Dieses Gefühl ist auch heute noch vorherrschend und ist eine Erklärung dafür, warum viel Energie in den Kauf von Eheringen investiert wird. Unabhängig von der Religion, Kultur oder dem Ort, an dem die Ringe getragen werden, bedeuten Eheringe oder -bänder letztendlich ein Versprechen unendlicher Liebe. Daran hat sich im Laufe der Zeit zwar etwas verändert, die grundsätzliche Sensibilität für dieses Thema ist aber immer im Bestand geblieben.