Geldsystem in Deutschland: Statistiken, Fakten und Zahlen zu Krediten

Kredite sind aufgrund der aktuell günstigen Bedingungen in den Mittelpunkt der Verbraucherfinanzen gerückt. Insbesondere in unserer Region in Chemnitz und Umland greifen immer mehr Verbraucher zu güntigen Krediten, um beispielsweise alte und teure Kredit abzulösen oder private oder gewerbliche Anschaffungen zu tätigen. Grund genug, einen Blick auf die Statistik zu werfen.

Statistiken, Fakten und Zahlen rund um Kreditnehmer in Deutschland

Der Kapitalismus in Deutschland war schon immer stark an das Geldsystem geknüpft. In diesem haben sich früh Kredite als zentrales Mittel etabliert. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Als Konsequenz lohnt es sich, den Markt etwas genauer zu untersuchen.

Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen. Welcher Verwendungszweck ist bei Krediten am häufigsten? Werden Kredite tatsächlich immer häufiger online aufgenommen? Wie wichtig ist das Vertrauensverhältnis zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer? Diese und andere Fragen wurden von Smava detailliert beantwortet und ausgewertet. Der Online-Anbieter gehört zu den führenden Vergleichsplattformen im Internet, der smava Kredit ist bei Verbrauchern zum bevorzugten Finanzinstrument geworden, falls eine Finanzierung benötigt wird.

Folglich kann Smava auf einen ausreichend großen Datensatz zurückgreifen. Interessant ist zunächst die Frage, zu welchem Zweck das Internet bezüglich der Kreditaufnahme vorwiegend genutzt wird. Das Ergebnis: 41 Prozent aller Befragten nutzen das Word Wide Web zur Recherche, aber nicht unbedingt, um den Kredit abzuschließen. 40 Prozent tun jedoch genau das. Der primäre Grund dafür sind die besseren Konditionen. Auch das kommt nicht überraschend: Im Online-Vergleich zeigen sich Rahmenbedingungen, allen voran bei den Zinsen, die bei klassischen Bankhäusern eher selten zu finden sind.

Als Folge sehen 26 Prozent die Kreditangebote im Internet als die günstigsten überhaupt und nutzen diese deswegen. Dennoch ziehen 45 Prozent aller Kreditnehmer den traditionellen Weg vor. Der Grund dafür ist die persönliche Beratung sowie das langfristige Vertrauensverhältnis zur Bank. Denn obwohl Online-Kredite mittlerweile mit sehr starken Service-Kapazitäten aufwarten, lässt sich nicht abstreiten, dass zumindest das subjektive Gefühl einer persönlichen Beziehung offline natürlich viel stärker ist. Selbst Faktoren wie die gute Erreichbarkeit einer Filiale spielen bei dieser Einstellung eine Rolle. Die genauen Modalitäten rücken dagegen in den Hintergrund: So vergleichen nur 17 Prozent aller Offline-Kreditnehmer die Kreditangebote.

Psychologie und Fakten: Die Unterschiede zwischen online und offline

Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch, dass sich ganze 55 Prozent aller Kreditnehmer online geliehenes Geld beschaffen. Diese Quote dürfte in Zukunft noch zunehmen. Dieser Vergleich lässt bereits Rückschlüsse auf einige zentrale Wesenszüge zu: Während Offline-Kreditnehmer eher auf die Form der Beratung als auf den Kredit an sich achten, fokussieren sich Online-Kreditnehmer auf nackte Zahlen und sind bestrebt, den möglichst günstigen Kredit abzuschließen. Die weiteren Faktoren spielen dabei nur eine sekundäre Rolle.

Die Unterschiede bei der Zufriedenheit der beiden untersuchten Konsumentengruppen passen in dieses Bild. So sind 88 Prozent der Online-Kunden insgesamt zufrieden mit dem abgeschlossenen Kredit; bei den Offline-Kreditnehmern sind es nur 75 Prozent. Ein möglicher Erklärungsansatz dafür: Erst nach Abschluss des Kredits, wenn das Geld bereits verwendet wurde und die Tilgung begonnen hat, richten Offline-Kunden ihren Blick stärker auf die Zahlen und erkennen dabei womöglich die Nachteile des Angebots, die sie zuvor nicht gesehen haben.

Eine ähnliche Differenz gibt es hinsichtlich der Zufriedenheit, was die Konditionen und die Rückzahlungsflexibilität angeht. Online ziehen 92 Prozent ein positives Fazit, offline sind es nur 84 Prozent. Auch das scheint zu bestätigen, dass Online-Kredite sowie die vermittelten Informationen in einigen Punkten überlegen sind. Die steigende Anzahl von vermittelten Online-Krediten ist also nicht nur ein Resultat von gutem Werbung und Marketing, sondern anscheinend auch fachlich begründet.

Statistik als klares Signal für die Zukunft

Wie steil die Entwicklungskurve von Online-Krediten ist, wird umso mehr deutlich, wenn man bedenkt, dass sie erst seit 2005 existieren. Die genannten Statistiken beziehen sich auf das Jahr 2015. Es hat also gerade einmal ein Jahrzehnt gedauert, um den Markt in seinen Grundzügen zu verändern. Diese Geschwindigkeit passt zur generellen Beschleunigung, die der digitale Fortschritt mit sich gebracht hat: Die Digitalisierung zeigt sich schließlich in allen Bereichen der Finanzbranche, sodass sich in Form von sogenannten FinTech-Unternehmen eine ganz neue Art von Teilnehmern herausgebildet hat.