Karl Marx als ökonomischer Vordenker

Karl Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Bekannt geworden ist er vor allem als Protagonist der Arbeiterbewegung und Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft. Außerdem gilt er als einer der einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus. Friedrich Engels war Marx Kollege. Sie hatten häufigen Briefkontakt und somit konnte Engels viel zu Marx Ideen und Veröffentlichungen beisteuern.

Die Ideen von Karl Marx waren vor allem von dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel geprägt. Er übernimmt die Gesetzesmäßigkeit der Geschichte, doch anders als Hegel führt er diese auf materielle und soziale Bedingungen zurück. Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft und Revolutionen seien der Motor der Geschichte. In seinem 2200 Seiten umfassenden Hauptwerk „Das Kapital“, dass in drei Bänden erschien, schreibt er eine „Kritik der politischen Ökonomie“.


Quelle: YouTube-Kanal Einfach Geschichte

Die zentrale These der marxschen Theorie des Kapitalismus ist der Klassenkampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie. Die Aufteilung der Gesellschaft in Arbeiter und Kapitalisten ist nach Marx Ansicht notwendig für eine kapitalistische Produktionswelt, die Arbeiterklasse muss ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten verkaufen. Somit ist ein Ende der Ausbeutung und eine Überwindung der Klassenstrukturen nur mögliche, wenn die ökonomischen Basiskategorien des Kapitalismus überwunden werden.