4 Top-Ziele für den Junggesellenabschied

Biertrinken im Turmbrauhaus, Kart fahren in der Powerhall im Chemnitz-Center, Spaß haben im Klettergarten in Rabenstein und nach einem leckeren Caipirinha im Mamajoes noch eine Etage höher im Del Sol abtanzen: So könnte ein cooler Junggesellenabschied in Chemnitz aussehen. Aber vielleicht sollte es für diesen besonderen Tag so kurz vor der Hochzeit doch ein etwas ausgefalleneres Ziel sein. Das Gute an Chemnitz ist schließlich, dass die Stadt perfekt gelegen ist und man es nicht weit hat zu einigen der schönsten Ziele Deutschlands.

München: Weißwurst und Biergarten

Keine vier Stunden dauert es von „Marx City“ in die bayrische Landeshauptstadt München. Das sind also allerbeste Voraussetzungen für einen zümpftigen Münchener Junggesellenabschied. Mit ihrer deutschlandweit einmaligen Dichte an Biergärten ist sie der Stadt gewordene Männertraum. Und Freunde deftigen Essens kommen in der Weißwurst-Metropole sowieso auf ihre Kosten. München hat dabei für die Tagesaktivitäten weitaus mehr zu bieten als nur Stadiontouren in der Allianz Arena oder im altehrwürdigen Olympiastadion respektive einem Besuch bei einem Spiel des Fußball-Rekordmeisters FC Bayern. Auf der Isar können sich Wasserratten beim Rafting im Gummiboot in die Fluten stürzen oder im Englischen Garten auf der legendären Eisbach-Welle reiten. Abends geht dann im P1 und den zahllosen anderen Clubs die Post ab.

Leipzig: Studentinnen und Auerbachs Keller

Durch die fast fertig gebaute A 72 ist Leipzig in wenig mehr als einer Stunde zu erreichen. Das macht die Stadt zum Ziel Nummer 1 für einen Junggesellenabschied in Sachsen. Bekanntermaßen ist die Stadt von Richard Wagner und Karl Liebknecht längst angesagter als Berlin und wartet mit zahlreichen Vorzügen auf. So ist es in wenigen deutschen Städten leichter, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, weil die Studentendichte so enorm hoch ist und es selbst Leute in die Stadt zieht, die eigentlich woanders arbeiten, aber unbedingt in Leipzig wohnen wollen. Zum Pflichtprogramm einer jeden Männerfete in Leipzig gehört natürlich ein Besuch im Auerbachs Keller, in dem schon Goethes Faust sein Bier genoss. Und danach warten dann jede Menge Szenestadtteile auf die Partygemeinde.

Berlin: Fernsehturm und Currywurst

Nicht mal drei Stunden sind Chemnitzer in die Bundeshauptstadt unterwegs, in der nicht nur Angela Merkel regiert, sondern auch der Bär steppt. Dass ein Junggesellenabschied in Berlin alles, nur nicht langweilig ist, steht fest – es gibt einfach zu viel zu tun. Geschichtsbewusste werden sich die Mauerreste und den Reichstag ansehen sowie an einem der Schießstände mit einigen der extravaganten Waffen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der DDR hantieren. Wagemutige rennen senkrecht an Gebäuden runter oder setzen sich in einen Panzer. Gourmets fallen in die zahlreichen Restaurants unterschiedlichster Couleur ein oder laufen einen Currywurst-Stand nach dem anderen ab. Und alle treffen sich am Ende in den besten Clubs wie dem „Berghain“, um die Nacht zum Tag zu machen.

Dresden: Neustadt und Eierschecke

Geschwind auf die A4 auffahren und eine halbe Stunde später schon fast an der Elbe stehen und sein „Blaues Wunder“ erleben – das geht, wenn man in Chemnitz wohnt und seinen Junggesellenabschied in Dresden feiern will. Die Frage, ob Leipzig oder doch die Landeshauptstadt die bessere Wahl ist, muss dabei natürlich jeder für sich selbst beantworten. Fakt ist, dass sich Dresden mit seiner Neustadt hinter den Leipziger Szenevierteln nun wirklich nicht verstecken muss. Nach einem Stadtrundgang vorbei an der im Krieg zerstörten und nach der Wende wieder aufgebauten Frauenkirche sowie am Zwinger und der Semperoper geht es dabei schnurstracks in Richtung des Goldenen Reiters, von dem aus es nicht mehr weit ist zu dem alternativsten aller alternativen Dresdner Viertel. Hier gibt es günstiges Bier in urigen Kneipen und für alle, die auch mal Absinth und Ähnliches probieren wollen, auch dafür ein reichhaltiges Angebot. Und am nächsten Morgen? Lässt man sich ein Stück Eierschecke frisch vom Bäcker schmecken.