Wirtschaftsregion Chemnitz wird immer beliebter

Wer die Geschichte der Stadt Chemnitz kennt, der weiß, dass diese seit den frühesten Jahrhunderten immer wieder eine blühende Wirtschaftsmetropole war. Sie ist es im Bereich der Textilindustrie, der Weberei, der Münzprägung, des Maschinenbaus oder auch in der Autoindustrie. Selbst nach dem Ende der DDR konnte sich der Wirtschaftsstandort Chemnitz wieder erholen und hat m Laufe der nächsten Jahre über 7000 neue Unternehmen geschaffen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Chemnitz auch heute noch eine attraktive Wirtschaftsregion ist. Aber woran liegt das?

Die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau

Die wirtschaftliche Region Chemnitz – Zwickau ist für die neuen Bundesländer und auch für das Land Sachsen ein wichtiger Motor für das Wirtschaftswachstum geworden. Genau wie Chemnitz gehört auch Zwickau zu jeder Region die ideale Voraussetzungen für viele Branchen in der Industrie und im Gewerbe bietet. Vor allem der Unternehmer August Horch hat einst eine bis heute andauernde Wirtschaftsära mit der Gründung der Automobilproduktion im Jahre 1904 begonnen. Zu seinen Werken zählen unter anderem die Marken Horch, Audi, Auto Union und Trabant. Die über 100 Jahre währende Tradition der Automobilindustrie wird heute in der Region von der VW Sachsen GmbH fortgesetzt.

Branchenvielfalt lockt Unternehmen an

Für den Zuspruch vieler Unternehmen für die Region rund um Chemnitz und Zwickau zählt auch die unglaublich große Vielfalt an mittelständischen Branchen. Neben der Autoindustrie gibt es in der Wirtschaftsregion auch viele Betriebe für Maschinenbau, Handwerk, chemische und pharmazeutische Industrie, Logistik, Handel und Dienstleistungen. Darüber hinaus kann die Region auch mit gut ausgebildeten Fachkräften für diese Bereiche punkten, da die angrenzenden Hochschulen vor allem gerade diese Studiengänge anbieten. So fällt es neuen Unternehmen leichter gute Mitarbeiter zu finden. Darüber hinaus sind aber auch gut ausgebaute Ansiedlungsflächen für Industrie und Gewerbe, eine gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung und eine günstige Lage im europäischen Wirtschaftsraum weitere gute Vorteile, um die Region attraktiver für Unternehmen zu machen.

Chemnitz – ein guter Standort für Investitionen

Wie in Zwickau standen auch in Chemnitz die Wirtschaft und die Wissenschaft schon immer an erster Stelle. Chemnitz bleibt bis heute eine Stadt für florierende Wirtschaft, die so manche Erfindung hervorgebracht hat. So wurden hier z. B: einst der Aktendulli, die Thermoskanne, das Feinwaschmittel, Lokomotiven von Richard Hartmann, mechanische Webstühle aus dem Hause Schönherr oder auch die Maschenwarenindustrie Hans Eugen Esche hier erfunden. Die Industrie sorgte auch dafür, dass Chemnitz ein exzellenter Ruf als Wirtschaftsstandort für Unternehmen, vorauseilt.

Die breite Wirtschaftsvielfalt zählt

Wie die Zwickauer Region kann auch Chemnitz damit punkten, eine vielfältige Bandbreite an Unternehmen zu haben. Insbesondere im Bereich der Textilindustrie, des Maschinenbau oder der Autoindustrie kommen immer wieder neue Investoren hinzu. Darüber hinaus machen auch die gute Lage in der EU, eine gute Infrastruktur und kurze Entscheidungswege der Verwaltung Chemnitz zum lukrativen Wirtschaftsstandort.

Offen für neue technische Innovationen

Auch die Wissenschaft und neue Technologien sind Chemnitz sehr wichtig. So sorgen über 50 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, eine Hochschule sowie ein Technologiezentrum stetig für neue Wirtschaftsideen. Diese spiegeln sich vor allem im Smart Systems Campus auf dem Gelände der Technischen Universität und dem Exzellenzzentrum Automobilproduktion welches sich auf dem Gelände des Fraunhofer Institutes für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz befindet, wieder. Hier treffen Forschung, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft in großem Maß aufeinander. Die Forschungseinrichtungen arbeiten zudem eng mit den ansässigen Unternehmen zusammen.